Rupertitag im Frühling?

 

Mittelalterforscher Herwig Wolfram über den Heiligen Rupert – zwischen Legende und Wirklichkeit

 

 

 

SALZBURG (eds/AES 2.2.2018) / Im Domchorsaal der Erzdiözese Salzburg im Kardinal-Schwarzenberg-Haus spricht Mediävist Herwig Wolfram am 7. Februar zum Thema „Rupert und Virgil. Gedanken zu (welchem?) Rupertitag“. Beginn 19 Uhr.

Dass in Salzburg der jährlich wiederkehrende Rupertikirtag am 24. September gefeiert wird, hat mit der Übertragung der Reliquien des Heiligen Ruperts durch den Heiligen Virgil zu tun. 774 hatte Virgil an eben diesen Tag die Heiligen-Reliquien in die damals noch nicht fertig gestellte Domkirche bringen lassen. Dass aber noch ein anderer möglicher Gedenktag des Heiligen existiert, der zudem ein rundes Jubiläum bedeuten könnte, dazu spricht Herwig Wolfram in seinem Vortrag und setzt damit den Auftakt zu einer Serie von wissenschaftlichen Vorträgen, die der Bedeutung des Heiligen auf den Grund gehen wollen.

 Em. Prof. Dr. Herwig Wolfram ist 1934 geboren und war Professor für mittelalterliche Geschichte und historische Hilfswissenschaften an der Universität Wien. Er ist Direktor a. D. des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, ist Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und war korrespondierendes Mitglied der Monument Germaniae Historica, der British Academy, der Royal Historical Society und der Medieval Academy of America. Im Jahr 2000 bekam er das Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst überreicht. 2011 wurde Wolfram mit dem Kardinal-Innitzer-Preis ausgezeichnet.

Veranstalter: Gesellschaft für Salzburger Landeskunde und Erzdiözese Salzburg

Eintritt frei!

 

Foto: Der Hl. Rupert erblickt die Ruinen von Juvavum, Sebastian Stief 1859/60, Öl auf Leinwand, Salzburg, Erzbischöfliches Palais.

Foto: Archiv der Erzdiözese Salzburg / J. Kral

 

 

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