Schlüsselübergabe im Salzburger Seelsorgeamt

 

Roland Rasser folgt Balthasar Sieberer als Leiter des Seelsorgeamtes nach

 

SALZBURG (eds - 1. 9. 2016) / Schlüsselübergabe im Seelsorgeamt der Erzdiözese Salzburg: Der bisherige Amtsleiter Prälat Balthasar Sieberer übergab heute seinen Büroschlüssel an seinen Nachfolger Roland Rasser. Erzbischof Franz Lackner überreichte Rasser das Ernennungsdekret.

Der bisherige Saalfeldner Pfarrer und Regionaldechant Roland Rasser trat heute sein Amt als Seelsorgeamtsleiter an. Damit ist er ab sofort Chef von 42 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich um die Umsetzung der vier Grundaufträge der Kirche, Verkündigung, Caritas, Diakonie und Liturgie, bemühen. Der „Offene Himmel“ und die „Lange Nacht der Kirchen“ sind nur zwei weitum bekannte Projekte aus dem Seelsorgeamt. Grundsätzlich werden von dieser Stelle die Pfarren und Einrichtungen der Erzdiözese unterstützt.

„Ich danke Balthasar Sieberer für die Leitung des Seelsorgeamtes auch in schwierigen Zeiten“, sagte Erzbischof Franz Lackner heute bei der Dekretübergabe vor den Mitarbeiterinnnen und Mitarbeitern. Prälat Sieberer hatte 28 Jahre die Leitung inne, im Oktober vollendet er sein 75. Lebensjahr. Auch in Zukunft bleibt er als Rektor des Borromäums und Koordinator des Zukunftsprozesses der Erzdiözese aktiv.

„Ich freue mich, dass Roland Rasser bereit war, von Saalfelden wegzugehen und die Nachfolge von Balthasar Sieberer anzutreten“, betonte der Erzbischof und übergab das entsprechende Dekret. „Wir sind Gesendete im Auftrag Jesu“, wies Roland Rasser auf die kommenden Aufgaben hin. Es werde vor allem darum gehen, Netzwerke zu bilden, sowohl nach außen als auch nach innen. Auch wenn es die Erfahrungen der Vergeblichkeit so mancher Arbeit gebe, „sollten wir nicht aufgeben, einander zu  stärken und wieder neu die Netze auszuwerfen“. Er ersuchte alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um gute Zusammenarbeit, „damit wir eine große Ernte einbringen können“.   

Kons.-Rat Mag. Roland Rasser wurde 1952 in Oberndorf bei Salzburg geboren und  1984 zum Diakon und 1985 zum Priester geweiht. Er wirkte zunächst als Kooperator und Religionslehrer in Saalfelden und kam 1988 als Kooperator nach Salzburg-St. Andrä. Von 1989 bis 1995 war Rasser Präfekt im Erzbischöflichen Privatgymnasium Borromäum, bevor er 1995 zum Stadtpfarrer von Saalfelden ernannt wurde. 2001 wurde er Dechant des Dekanats Saalfelden,  2011 Regionaldechant für den Lungau, Pinzgau und Pongau. Roland Rasser galt als innovativer Pfarrer, der in Saalfelden immer um gute seelsorgliche Arbeit bemüht war. Das zeigte sich unter anderem im Wohnviertelapostolat und in verschiedenen Willkommensaktionen („Gut dass es die Pfarre gibt“). Saalfelden war die erste Pfarre Österreichs mit einer eigenen PfarrApp. Im Oktober wird Rasser auch als Salzburger Dompfarrer eingeführt.

Foto: Balthasar Sieberer (links) stieß mit seinem Nachfolger Roland Rasser mit einem Glas Sekt an. Foto: EDS

 

 

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