Sieberer: "Entdecken, was gut ist"

 

Am Salzburger Dom wurde zum Erntedank ein Kreuz aufgesteckt

 

SALZBURG (eds/ib - 12. 9. 2016) /  „Wir sind eingeladen, auf unser Tun hinzuschauen und zu entdecken, wieviel Gutes uns geschehen ist, wieviele Begegnungen und wieviel Liebe uns geschenkt wurde. Dafür können wir dankbar sein“, sagte Prälat Balthasar Sieberer beim gestrigen Erntedankfest im Dom. Ein zweiter Höhepunkt des Festtages: die Kreuzaufsteckung am Dom.

Den Vereinen, dem Michael-Haydn-Chor Lamprechtshausen, der Jugendkantorei im Dom – ihnen alle dankte Schützenkurat Prälat Balthasar Sieberer für das Mitwirken am Erntedankfest. „Teilen wir miteinander die Freude,  dass es uns gut geht und wir immer wieder Gottes Gaben und Segen empfangen dürfen.“ 

Abschluss der Domsanierung 

Prälat Sieberer sagte auch persönlich danke: für die 27 Jahre als Dompfarrer; seit 1993 zusätzlich als Domkustos und damit zuständig für alles Personelle, Finanzielle und Bauliche rund um den Dom. In dieser Zeit sei viel geschehen. „Zweimal musste die Fassade saniert werden, alleine 2,8 Kilometer Fugen mit der Hand auf- und zugemacht werden“, blickte er in seiner Predigt auf die „Dauerbaustelle Dom“, bei der sich in Sieberers Jahren als Verantwortlicher auch im Innern einiges veränderte wie die Neugestaltung des Altarbereiches und zuletzt die Hauptdachflächen.  

„Das alles waren schwierige, teils gefährliche Arbeiten. Es ist kein Unfall ist passiert, das ist keine Selbstverständlichkeit, dafür gilt es dank zu sagen. Danke auch an alle beteiligen Firmen und an die SpenderInnen.“ Am Erntedanksonntag kam nun die neuvergoldete Kugel samt Kreuz auf ihren angestammten Platz an der Ostseite, über der Sakristei, zurück. Für den zuständigen Baumeister, Ing. Hermann Aigner, ist die Kreuzaufsteckung „ein schöner Abschluss aller Arbeiten unter der Regie von Prälat Balthasar Sieberer als Domkustos.“

 

Foto: Das neue Domkreuz wurde in der Erntedank-Prozession mitgetragen. Foto: Burgstaller

 

 

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