So geht Inklusion in den Ferien

 

Sommer, Sonne, Sonnenschein –90 gefirmte Jugendliche genießen inklusive Sommerwoche der Katholischen Jugend Salzburg und Oberösterreichs in Kroatien

 

SALZBURG (eds-7. 8. 2019) / Zum dritten Mal organisieren die Katholische Jugend der Erzdiözese Salzburg und der Diözese Linz gemeinsam die inklusive Sommerreise „spiriSPLASH“ für gefirmte Jugendliche bis 17 Jahre im kroatischen Lanterna. In ganz Österreich ist diese Kooperation einzigartig. Die Idee zu diesem inklusiven Format, das es Jugendlichen mit Beeinträchtigungen ermöglicht, bei allen Programmpunkten dieser Ferienreise mitzumachen, kam von Barbara Schubert, Referentin für Pastoral mit Menschen mit Behinderungen der Erzdiözese Salzburg.

Verantwortung durch Teilnahme am Programm
Die vom 4. bis 10. August stattfindende Sommerwoche bietet den 90 Jugendlichen mit und ohne Beeinträchtigungen Strand, Spaß und Meer an der Küste Istriens. Programmpunkte sind  gemeinsames Morgen- und Abendlob, eine Schifffahrt nach Novigrad und Porec, ein Beachvolleyball-Turnier, ein Open-Air-Gottesdienst und thematische Workshops. Dabei ist es den Veranstaltern besonders wichtig, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer füreinander Verantwortung übernehmen.


Intensive Begleitung
Neben dem hauptamtlichen Team begleiten fünfundzwanzig ehrenamtlich tätige Jugendliche aus den beiden Diözesen die Woche. Zwölf davon sind für zwölf Jugendliche mit Behinderungen zuständig. Das „Begleitungsverhältnis“ ist damit optimal: „Es ist uns wichtig, nicht von Unterstützung, sondern von Begleitung und Ermöglichung zu sprechen. Die ehrenamtlich tätigen Jugendlichen sind sehr einfühlsam und professionell in ihrer Arbeit. Das hilft enorm“, unterstreicht Schubert, die selbst Mutter eines Sohnes mit Down-Syndrom ist. Eine der ehrenamtlichen Begleiterinnen ergänzt: „Junge Kirche zeigt vor, wie Gesellschaft funktionieren kann.“


Große Nachfrage
Die Anfragen für 2020 sind so zahlreich, dass die Organisatoren an eine Erweiterung der strukturellen Kapazitäten denken. Schubert erklärt sich die Nachfrage so: „Freizeitprogramme sind gut inklusiv durchführbar, hier kommt es nicht auf Leistung oder Wettbewerb an. Und nicht zuletzt kann sich unser Angebot sehen lassen.“
 
Foto 1: Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einer Abendveranstaltung

Foto 2: An der Küste Istriens genießen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unbeschwerte Badestunden

Foto 3: Gemeinsames Singen gehört zum Programm des Feriencamps

Fotos: Erzdiözese Salzburg/KJ

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