So gelingt der Schulalltag

 

Tipps für Eltern zu Beginn eines neuen Schuljahres

 

SALZBURG (eds-12.9.2019) / Wie lange die gute Stimmung nach dem Schulstart anhält? Manchmal gibt es Probleme nach den langen Sommerferien. Einigen Schülerinnen und Schülern fällt die Umstellung von Ferien- auf Lernmodus nicht leicht. Familien kann es dann helfen, wenn sie die Ferienzeit etwas zurückholen: Eltern können dazu mit den Kindern Erinnerungen und Plätze suchen, die sie im Sommer gerne hatten. Weil Kinder Rituale brauchen, schenken solche Wiederholungen Gelassenheit sagt Johannes Czifra, der Leiter der Familienreferats der Erzdiözese Salzburg.

Wenn Eltern beständig sind, helfe das ungemein im Bestehen kleiner und großer Probleme.„Gelassenheit geht mit einer gesunden Fehlerkultur einher. Schlechtes passiert. Wenn ich das annehme und kommuniziere, ist das der erste Weg zu Ermutigung und Bestärkung“, ist Czifra überzeugt. Beides aber können Eltern erst leben, wenn sie mit sich selbst großzügig und wohlwollend umgehen. Vieles scheitere in dieser Zeit an falschen Erwartungen und dem Nichtbeachten des Bauchgefühls.

Neben der Struktur ist es aber auch die konkrete schulische Situation auf die Eltern achten sollen. Kinder erleben ihre Schulzeit wie Arbeit. Deshalb wirbt der studierte Musikpädagoge dafür, den Schulalltag der Kinder nicht kleinzureden. „Eltern sollen den Schulalltag von Kindern nicht nur ernst nehmen, sondern auch wertschätzen.“  Diese Wertschätzung sei aber nur möglich, wenn Papa und Mama über die Schulstunden der Sprösslinge Bescheid wissen. 

 

Den gesamten Artikel zum Thema Schulbeginn, mehr Tipps von Johannes Czifra und Informationen über die Schulanfangszeitung des katholischen Familienverbands lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Rupertusblatts.

Foto: ED/kso

Zurück