Taxham feierte 50 Jahre Kirchweihe

 

 Erzbischof Lackner erinnerte an die Wichtigkeit von Ursprüngen.

 

SALZBURG (eds-14.10.2018) / Die Pfarre Salzburg-Taxham beging mit einem großen Fest vom 10. bis 14. Oktober 50 Jahre Kirchweihe. Zur Eröffnung kam der Pastoraltheologe Paul M. Zulehner, Höhepunkt und Abschluss der Tage war der Festgottesdienst mit Erzbischof Franz Lackner am Sonntag, 14. Oktober.
„An diesem Tag denken wir zurück an das Gebet, das Erzbischof Andreas Rohracher bei der Grundsteinlegung angeblich gebetet hat. Berührend ist es auch, wenn Prälat Egon Katinsky, der bei den Anfängen führend dabei war, berichtet, wie er das erste Mal das ewige Licht in Taxham entzündet hat. Ursprünge sind sehr wichtig, sie tragen uns“, sagte der Erzbischof in seiner Predigt. Dabei dürften wir uns aber auch nicht sträuben, Fragen zu stellen: Was hat von der Anfangsbegeisterung gehalten?

„Fehlt uns etwas?“

„Wenn Jesus uns heute fragen würde: Fehlt uns etwas?“, ging der Erzbischof auf das Tagesevangelium ein. Bei den vielen Errungenschaften der Menschen fehle eines ganz wesentlich: der Glaube. „Gibt es in der Pfarre und in der Erzdiözese einen Bereich, in dem man es nicht weiter als bis zum Glauben gebracht hat – das wäre die größte Auszeichnung“, sprach er das Loblied auf Abraham des Philosophen Sören Kierkegaard an. Der Erzbischof dankte, dass die Freude am Evangelium, auch die Freude an Fragen, die Jesus heute an uns stellt, nicht versiegt ist und allen, die in den vergangenen 50 Jahren in der Pfarre geglaubt, gebetet und sich engagiert haben. Pfarrassistent Christoph Schobesberger sprach den vielen helfenden Händen für die Jubiläumsfeier den Dank aus. Pfarrprovisor Josef Pletzer zeigte sich für die Engagierten der Pfarre, allen voran Schwester Trude Kirchmair, dankbar und freute sich: „Man kann stolz sein, eine Pfarre mit soviel Engagement und Elan zu betreuen.“ Den Gottesdienst feierten mit dem Erzbischof der Taxhamer Pfarrprovisor Josef Pletzer, der Kooperator der Pfarre Maxglan P. Marcellinus Nweke, Frank Walz, Diakon der Pfarre Maxglan und Taxhams erster Pfarrer Prälat Egon Katinsky. Der Belcanto Chor Salzburg und ein Bläser- und Streicherensemble umrahmten den Festgottesdienst.

Gelöbniskirche

Ab 1955 entstand in Taxham ein neuer Stadtteil, in den immer mehr Menschen zugezogen sind. 1962 wurde der Bau eines Pfarrzentrums in Auftrag gegeben, die Pläne wurden im neuen Geist des II. Vatikanischen Konzils erstellt. 1964 wurde schließlich das Pfarrvikariat Taxham offiziell errichtet und ein Kindergarten und eine Notkirche geweiht. Am 11. Juni 1967 legte schließlich Erzbischof Andreas Rohracher den Grundstein für die Gelöbnis- und Jubiläumskirche Taxham, nachdem Taxham mittlerweile offiziell zur Stadtpfarre erhoben worden war, mit Egon Katinsky als überaus engagiertem Seelsorger. Im Oktober 1968 wurde die Kirche, die die Form eines Zeltes hat, schließlich geweiht.

Foto 1: Prälat Egon Katinsky, Pater Marcellinus Nweke, Diakon Frank Walz, Erzbischof Franz Lackner, Pfarrprovisor Josef Pletzer (v. l.) feierten mit der Pfarrbevölkerung den festlichen Gottesdienst zu 50 Jahre Kirchweihe in Taxham.
Foto 2: Nach dem Festgottesdienst wurde rund um die Pfarrkirche groß gefeiert.
Fotos: Erzdiözese Salzburg

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