Teilzeitheilige „Santa Precaria“: Beschützerin aller prekär Beschäftigten

 

Aktions- und Gedenktag der Betriebsseelsorge in Salzburg am 29. Februar

 

SALZBURG (eds – 19. 2. 2020) / Arbeit schützt vor Armut. Für rund 300.000 Personen in Österreich gilt genau das nicht. Laut dem Arbeitsklima-Index der Arbeiterkammer leben sieben Prozent der Beschäftigten in Armut.  Die Betriebsseelsorge der Erzdiözese Salzburg hat diese Menschen im Blick: besonders am 29. Februar, am Tag von „Santa Precaria“.

Als prekäre Beschäftigungen gelten alle Arbeitsformen, die von der klassischen Beschäftigung, also unbefristete Vollzeit, abweichen. „Wir sprechen also von Teilzeit, Leiharbeit, freien Dienstverträgen oder den ,neuen Selbständigen‘. In der Praxis zieht sich das durch viele Branchen, unabhängig von Ausbildungsniveau und Berufserfahrung. Das fängt beim LKW-Fahrer und Paketzusteller an, geht über die Reinigungskraft bis zur Akademikerin, die nur zeitlich begrenzte Forschungsaufträge bekommt“, sagt Angelika Fuchs, Betriebsseelsorgerin in der Erzdiözese Salzburg.

Erster Aktionstag für die fiktive Schutzheilige in Salzburg

Die Beschützerin aller prekär Beschäftigten ist „Santa Precaria“. Ihr Gedenktag fällt auf den 29. Februar, den es ja nur alle vier Jahre gibt. „Santa Precaria“ ist damit eine echte Teilzeitheilige. Angelika Fuchs holt sie in die Erzdiözese Salzburg und informiert bei einem Aktionstag im Salzburger Einkaufszentrum über die fiktive Schutzheilige und die Betriebsseelsorge: Samstag, 29. 2., 11 bis 15 Uhr, Einkaufszentrum „Forum 1“ beim Bahnhof, Salzburg. 

Weitere Infos zu „Santa Precaria“ finden Sie hier

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