Theotag will Interesse für kirchliche Berufe wecken

 

Mehr als 300 Jugendliche aus Salzburger Abschlussklassen werden am 7. Februar in St. Virgil Salzburg erwartet.

 

SALZBURG (eds-28.1.2019) / Die Frage, wie es nach der Matura weitergeht, treibt Jahr für Jahr zigtausende Jugendliche in ganz Österreich um. Hier schaffen die „Theotage“ ein Angebot: Sie sind Fixpunkte, um Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen konkrete Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten näherzubringen, die die katholische Kirche bietet. „Aber die Theotage wollen mehr sein: Sie wollen Kirche in ihrer bunten Vielfalt erlebbar machen und einen Gesprächsraum bieten, in dem sich Jugendliche bewusst über die Frage der eigenen Berufung Gedanken machen und austauschen können“, sagt Irene Blaschke, die das Referat Berufungspastoral der Erzdiözese Salzburg leitet.

In Workshops und an Informationsständen kommen die Jugendlichen über christliche Lebensformen ins Gespräch – neben dem Priestertum und dem Ordensleben auch die Ehe –, sie können sich über Freiwilligeneinsätze im Ausland erkundigen, meditieren und sich kreativ ausprobieren. Bei zwei Vorlesungen schnuppern sie ins Theologiestudium hinein und erfahren, welche Berufe damit möglich sind.

Vielfältige Berufsfelder

Die katholische Kirche ist nicht nur einer der größten Arbeitgeber im Land, sie ist zugleich einer der vielfältigsten: So reicht das Spektrum von „klassischen“ Berufen wie dem Pries-teramt oder der Ordensberufung über Kirchenmusikerinnen, Seelsorger, Mitarbeiterinnen in der Pfarr- und Jugendarbeit, pastorale Mitarbeiter bis hin zu Verwaltungskräften und Journalisten.

Einblick in ihren Berufsalltag geben beim Theotag u. a. auch Weihbischof Hansjörg Hofer, der Generalvikar der Erzdiözese, Roland Rasser, und Caritas-Direktor Johannes Dines. In Salzburg und dem Tiroler Unterland bietet die katholische Kirche 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Pfarren und Einrichtungen der Erzdiözese Arbeit, weiteren 700 in der Caritas und 800 im Religionsunterricht.

Weitere Informationen: www.theotagsalzburg.at

Foto: Auch Erzbischof Franz Lackner warb bereits für das Theologiestudium, hier am Infostand der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule beim Theotag 2017.

Foto: Erzdiözese Salzburg

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