VerkünderInnen der Botschaft

 

Missio canonica und Sendungsfeier in den pastoralen Dienst: ein Zeichen des Vertrauens

 

 

 

SALZBURG (eds-24.10.2016) Acht ReligionslehrerInnen der Erzdiözese Salzburg haben die missio canonica auf Dauer verliehen bekommen. Im Rahmen der Feierlichkeiten fand ein Festgottesdienst mit Erzbischof Franz Lackner statt. In Niederndorf wurden fünf Frauen und zwei Männer in den pastoralen Dienst entsandt.

 

Schule als Ort der Verkündigung

Erzbischof Franz Lackner bestärkte die LehrerInnen anlässlich der Verleihung der mission canonica im Bildungszentrum Borromäum in ihrem Dienst an den Menschen: „Dies ist ein Zeichen unseres Vertrauens in Sie und Ihr Wirken“.

Gott habe sich mit seinem Namen geoffenbart, sagte der Erzbischof: „Ich bin der ‚ich bin da‘“ und auch ein anderer Name Gottes, Emanuel, das heißt Gott ist mit uns, zeigten, „das Volk Gottes ist nie ganz alleine, denn Er ist da.“

Gerade in unserer Zeit stelle sich die Frage, wie wir in unserer Verkündigung sprechen, so Erzbischof Lackner. Er regte an, das innere Staunen wieder zu entdecken: „Darum soll es gehen, nicht darum, ein schön verpacktes Geschenk weiterzugeben. Die existenziell tiefste Form ist die Sehnsucht nach Gott“, so der Salzburger Oberhirte.

Josef Rupprechter, Direktor des Katechetischen Amtes der Erzdiözese Salzburg, würdigte die ReligionslehrerInnen als VerkünderInnen der frohen Botschaft.

Vier der acht ReligionslehrerInnen unterrichten an Pflichtschulen sowie vier an höher bildenden Schulen in der Stadt Salzburg, dem Pinzgau und dem Tiroler Teil der Erzdiözese: Konrad Duller, LLA Weitau, St. Johann/Tirol; Alexandra Gassner-Berger, BG  Zaunergasse; Stefanie Hechenblaikner, NMS Reith i. A. und VS Radfeld; Christoph Klieber, PG-Art-ORG St. Ursula; Marlene Kröll, NMS Bramberg; Bettina Langer, Akademisches Gymnasium; Sonja Schobesberger, NMS Taxham, VS Wals und VS Grödig;  Sr. Ulrike Weiss, VS Liefering I und VS Maxglan II.

 

Sendungsfeier in den pastoralen Dienst: „Damit ihr Salz und Licht für die Menschen seid!“

Die neuen Pastoralassistentinnen, Jugendleiter und eine Studienleiterin kamen am Sonntagnachmittag zum feierlichen Sendungsgottesdienst nach Niederndorf.

Pfarrer Thomas Schwarzenberger richtete sich in seiner Begrüßung an die sieben Männer und Frauen: „Von klerikaler Seite sind die Priester das Wichtigste. Ich begrüße die sieben neuen pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – heute stehen sie im Mittelpunkt.“

Die Pastoralassistentinnen, Jugend- und StudienleiterInnen brachten jeweils einen persönlichen Gegenstand mit. Birgit Schedl hielt als Sinnbild ein Red Bull in die Luft: „Der Glaube verleiht Flügel“, so die Pastoralassistentin im Pfarrverband Salzkammergut.

Erzbischof Franz Lackner ermutigte in seiner Predigt: „Ihr sollt das Wort Gottes in die Hände und Herzen der Menschen legen.“ Menschen im pastoralen Dienst sollten mit den Menschen sein - in ihren Freuden aber auch in ihren alltäglichen Anliegen, machte Lackner deutlich. Der Glaube sei für Menschen eine Zugabe, damit Leben nicht sinnlos werde. „Ihr seid das Salz der Erde. Salz alleine kann man nicht essen, es ist eine Zugabe, die erst den Geschmack verleiht.“

Es gehe in der täglichen Arbeit darum, in anderen den Glauben zu entzünden, ist sich der Salzburger Erzbischof sicher: „Ihr seid das Licht der Welt. Ohne Licht gibt es kein Leben.“

Nach seiner Predigt erteilte Erzbischof Lackner den in den pastoralen Dienst Entsandten den persönlichen Segen und überreichte jedem und jeder eine Bibel; er verwies auf die Worte des Kirchenvaters Hieronymus „Wer die Schrift nicht kennt, kennt Christus nicht.“

 

Foto1: Die Ausgezeichneten mit Rektor Raimund Sagmeister, Erzbischof Franz Lackner und Direktor Josef Rupprechter (von links).        

Foto: juw/Rupertusblatt

Foto2: (v.l.n.r. 1. Reihe) Tobias Szegedi, Erzbischof Franz Lackner, Generalvikar Hansjörg Hofer, Maria Traunmüller; (v.l.n.r. 2. Reihe) Monika Mráz, Birgit Schedl, Monika Freisinger, Florian Huber, Elisabeth Reichenfelser

Foto: Stefan Lochschmidt

 

 

 

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