Vorsicht, ich bin ansteckend schön

 

Die Katholische Frauenbewegung hat ein Theaterstück zum Thema „Schönheit“ in Auftrag gegeben – jetzt kommt die Satire auf die Bühne

 

SALZBURG (eds/AAI 28. 1. 2020) Schönheit ist ein Thema, das beinahe alle (jungen) Frauen und auch immer mehr Männer beschäftigt. „Problematisch ist es, wenn es zum Optimierungswahn ausartet, der unrealistischen Schönheitsidealen nacheifert“, sagt Sara Gerner. Die 24-jährige Salzburgerin setzt sich in ihrem ersten Bühnenwerk mit dem „Schönheitsvirus“ auseinander. In Auftrag gegeben hat das Werk die Katholische Frauenbewegung. Für Diözesanreferentin Olivia Keglevic ist es die Möglichkeit, „an die jungen Leute mit ihren Freuden sowie Sorgen und Nöte heranzukommen“. Das Thema bewege aber auch die älteren Frauen, „sie haben nur andere Sichtweisen“. Die Kunst sei eine gute Form miteinander ins Gespräch zu kommen.

Zu den Aufführungen „Vorsicht, ich bin ansteckend schön“, dem satirischen Theaterstück zum Schönheitsvirus von Sara Gerner, sind schon mehrere Schulklassen angemeldet. Im Markussaal in der Stadt Salzburg gibt es im Anschluss auch die Gelegenheit zur Diskussion.

Aufführungstermine für „Vorsicht, ich bin ansteckend schön“

YoCo, Markussaal: Gstättengasse 16, Salzburg: Dienstag, 4. 2., 10 Uhr (bereits ausverkauft), Mittwoch, 5. 2., 10 Uhr und 19.30 Uhr; eine weitere Aufführung ist vor den Sommerferien geplant; Schülerinnen und Schüler 7 Euro, Erwachsene 15 Euro

Golling: Donnerstag, 6. 2., 19.30 Uhr, Pfarrheim

St. Georgen im Pinzgau: Sonntag, 24. 5., 19.30 Uhr, Kirchenwirt

Infos und Anmeldung: kfb Salzburg, 0662/8047-7530, kfb@ka.kirchen.net 

 

Foto 1– 3: Die Proben laufen auf Hochtouren. / Fotos: Lisa Staudinger

Foto 4: Autorin Sara Gerner. / Foto: eds

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