Was geht bei dir?

 

Stadtgottesdienst in St. Andrä fragt nach der Gottesbeziehung im Alltag junger Menschen

 

SALZBURG (eds-28.4.2019) / "Was geht bei dir" war das Motto des Stadtgottesdienstes in der Pfarrkirche St. Andrä, der sich an Jugendliche und angehende Firmlinge richtete. Bruder Bernd Kober von den Salzburger Kapuzinern wies auf die wohltuende Wirkung eines Gesprächspartners hin, der immer wieder nachfragt, wie es dem anderen geht, was ihn in seinem Leben beschäftigt. "So ist es auch mit Gott", sagte Bruder Bernd. Seine Gegenwart stelle einen Resonanzraum dar, in den wir unser Leben, unsere Sorgen, Freude, Nöte und Ängste hineinlegen können. 

In der in bunte Lichter getauchten Kirche warteten verschiedene Stationen auf die mehr als 50 Jugendlichen und Firmlinge, bei denen sie ihre eigene Beziehung mit Gott vertiefen konnten: Die "Chill-Out-Area" lud mit kleinen Bibelkärtchen zu Gebet und Meditation ein; auf Pinnwänden dachten die jungen Leute über ihr Gottesbild nach: "Wer war Jesus?" oder "Wer ist Gott für mich?" An einer anderen Stelle in der Kirche war eine Bastelstation aufgebaut - Jungen und Mädchen konnten hier in Begleitung von Gospel- und Lobpreisliedern eigene Rosenkränze basteln. Bei einem Seitenaltar fanden Dank- und Bittgebete in eigens bereiten Schalen Platz - mit dem Entzünden einer Kerze konnten die Besucherinnen und Besucher ihre Gebete vor Gott bringen. Eine Poetry-Slammerin trug im Anschluss ein Gedicht vor, das von ihrer eigenen Erfahrung mit dem Erwachsenwerden und ihrer Beziehung mit Gott berichtete. 

"Das Format wurde gut angenommen", berichtete Bruder Julian, der gemeinsam mit der Pfarre St. Andrä, dem Jugendzentrum IGLU, dem TheologInnenzentrum und der Katholischen Jugend das neue Gottesdienstformat für junge Leute in St. Andrä erprobt hat. Bei der Agape blieb Zeit für Begegnung und Gespräch mit jung und alt.  

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