„Weil er ein Herz für uns hat“

 

Doppelten Grund zur Freude und zum Danken gab es in Parsch: 60 Jahre Pfarrkirche und 50 Jahre Erhebung zur erzbischöflichen Stadtpfarre zum „Kostbaren Blut“.

 

SALZBURG (eds/rb - 13.7.2016) Als Kooperator machte Prälat Hans Reißmeier einst seine ersten seelsorgerischen Erfahrungen in der Stadtpfarre. Jetzt war er „zurückgekehrt“, um mit der Gemeinde in der bis zum letzten Platz gefüllten Kirche zu feiern. „Menschsein, das heißt unterwegs sein“, betonte er in seiner Predigt und verwies darauf, dass im Unterwegssein eine grund-christliche Wirklichkeit zum Ausdruck komme: „Wir sind noch nicht am Ziel, wir sind Fremde in dieser Welt. Man könnte sagen: wir sind in dieser Welt heimatlos, weil wir unterwegs sind zur eigentlichen Heimat. Unsere Heimat ist im Himmel!“ Reißmeier beschrieb aber auch, in welcher Weise die Pfarre Heimat ist:  in der Liturgie, in der Verkündigung und im Zeugnis, in der Nächstenliebe und schließlich in der Gemeinschaft.

Die Missionare „Zum Kostbaren Blut“ betreuen die Pfarre und geben ihr den Namen. Das „Programm dahinter“ erklärte Prälat Reißmeier so: „Im Leiden vergießt Jesus sein Blut für uns. Am Abend vor seinem Leiden spendet er uns symbolisch dieses Blut. Er schenkt uns seine Lebenskraft, damit wir leben können. Er kann es vergießen, weil er uns liebt, weil er ein Herz für uns hat.“

Bilder: Feierten mit der Gemeinde das zweifache Jubiläum: Stadtpfarrer P. Hermann Imminger CPPS, P. Richard Pühringer CPPS, Prälat Hans Reißmeier, P. Georg Wiedemann CPPS, P. Johannes Reiter CPPS und der Provinzial der Missionare vom Kostbaren Blut, P. Andreas Hasenburger CPPS.
Kunst in und an der Pfarrkirche Salzburg-Parsch: Eingangskreuz von Fritz Wotruba und Kirchenfens-ter von Josef Mikl.
Fotos: eds/rb

Zurück