Wir bitten um Ihr Gebet

 

für Diakon Theo Krumschnabel, der am 22. März nach langer Krankheit im 84. Lebensjahr verstarb  

 

KUFSTEIN (eds / 29. 3. 2016) Von frühester Kindheit an war Theo Krumschnabel, geboren 1932, mit der Pfarre St. Vitus verbunden. Er absolvierte eine kaufmännische Lehre und begann mit dem Wunsch, Priester zu werden, eine theologische Ausbildung in Horn, brach diese jedoch ab, um seine Familie zu gründen. Er arbeitete als Buchhalter bei den Perlmoserwerk in Kirchbichl, widmete sich nach seiner Pensionierung wieder dem Studium und stellte sich der Pfarre von 1992 bis 2010 als Diakon zur Verfügung. In dieser Funktion hat Krumschnabel zahlreiche Wortgottesdienste und Begräbnisse gestaltet und war längere Zeit auch Mitarbeiter in der Krankenhausseelsorge. Als guter Sänger war der Diakon durch viele Jahre hindurch Mitglied des Kirchenchores und maßgeblich an der musikalischen Messgestaltung beteiligt. Er gehörte dem Pfarrgemeinderat von seiner Einführung 1969 bis 1991 an, wo er lange Zeit als Schriftführer bzw. im Liturgieausschuss wirkte.

Theo Krumschnabel war verheiratet, Vater dreier Töchter und führte lange Zeit eine intakte Familienrunde, welche sich im Besonderen mit der Betreuung der ersten vietnamesischen Flüchtlingsfamilie in Kufstein Anerkennung erwarb.

Im Jahre 2009 machten sich erste Anzeichen seiner Erkrankung bemerkbar, welche dazu führte, dass Theo Krumschnabel die letzten Lebensjahre in der Demenzstation des Altenparks Kufstein verbringen musste. Über Besuch freute er sich immer, auch wenn er die Personen nicht mehr immer erkannte. Eine besondere Freude war es ihm aber immer noch, wenn gemeinsam gesungen wurde, wobei er die meisten Texte noch auswendig mitsingen konnte.

 

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