Wir sind alle gleich – wir sind alle verschieden!

 

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung: Kardinal Schönborn ruft zu besserer Integration auch in Pfarrgemeinden auf

 

WIEN, SALZBURG (eds-3. 12. 2018) / Kardinal Christoph Schönborn sieht gesamtgesellschaftlich, aber etwa auch in den Pfarrgemeinden Nachholbedarf bei der Integration von Menschen mit Beeinträchtigung. Diese hätten "längst noch nicht die Aufmerksamkeit im gesellschaftlichen und kirchlichen Leben gefunden, die ihnen zusteht", schreibt der Kardinal in einem Geleitwort zum heutigen Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung.

Dieser Tag solle dazu ermutigen, "auch in unseren Pfarren noch mehr auf diese Menschen einzugehen und sie mit ihrem je eigenen Charisma wahrzunehmen". Vorbild dabei sei Jesus: "Jesu wertschätzender, liebender, aufmerksamer Blick gerade für die Menschen mit körperlichen oder seelischen Beeinträchtigungen verwandelt, die Begegnung mit ihm heilt. Das ist auch sein Auftrag an uns." 

Wie gestalte ich meine Pfarrgemeinde einladend für alle Menschen?

15 bis 20 Prozent der Bevölkerung leben mit einer Beeinträchtigung. Vor zehn Jahren hat Österreich die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit  Behinderung ratifiziert. In der Erzdiözese Salzburg nimmt sich das Referat für Pastoral mit Menschen mit Behinderung der Integration von beeinträchtigten Menschen an.

Schon kleine Gesten können helfen, um etwa Pfarrgemeinden einladend für alle Menschen zu gestalten: wenn Menschen ein aufmerksames, liebevolles Auge für jede einzelne Person haben oder Verlautbarungen, Gottesdienstplan und Gotteslob in Großdruck aufliegen.

Mehr Impulse für Pfarren gibt ein neuer Folder zum Thema Inklusion. Beziehbar ist er direkt im Seelsorgeamt, Kapitelplatz 2, Salzburg, oder bei der zuständigen Referentin Barbara Schubert (0662/8047-2376, barbara.schubert@seelsorge.kirchen.net).

 

Illustration: Phil Hubbe

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