Witamy w Polsce! Katholische Jugend Salzburg lernte Polen kennen

 

Glaube, Geschichte, Gastfreundschaft: Zwölf Tage bereisten junge Erwachsene aus Salzburg Polen

 

SALZBURG (eds – 4. 9. 2019) / Der Heilige Papst Johannes Paul II. durfte auf ihrem Weg genauso wenig fehlen, wie die Erinnerung an den Schrecken der Nazi-Herrschaft in Auschwitz.

„Die Gastfreundschaft und die tiefe Gläubigkeit haben uns beeindruckt“, sagte Reiseteilnehmerin Magdalena, nachdem sie und ihre Reisegefährten einige Tage bei Gastfamilien verbracht hatten, um Land und Menschen besser kennenzulernen. Mit dem Zug besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Krakau, Tschenstochau, Danzig und Warschau. 

Bei der Studienreise auf den Spuren der vielfältigen Historie Polens standen die Geschichte des Judentums und die Rolle der katholischen Kirche im 20. Jahrhundert im Mittelpunkt. „Wir haben die Gelegenheiten genutzt, Polen und seine Religionsgeschichte kennen zu lernen“, resümierte der ehrenamtliche Reiseleiter Alois Streicher.

Das Programm war – wie bei allen Studienreisen der Katholischen Jugend (KJ) – herausfordernd: Einer der Schwerpunkte war die Geschichte des jüdischen Glaubens in Polens, die bis ins Mittelalter zurückgeht und die Kultur geprägt hat. Dazu kam ihre grausame Zerstörung durch den Holocaust. Deshalb besuchten die Gruppe das jüdische Viertel in Krakau oder die KZ-Gedenkstätte Auschwitz. Eine Warschauerin zeigte die Orte des früheren jüdischen Ghettos in Warschau.

Weiters wurde die Rolle der katholischen Kirche im Kampf gegen das brutale Unrechtsregime des 20. Jahrhunderts beleuchtet. In Krakau ging es in das Papst Johannes Paul II.- Zentrum. Auf dem Programm standen außerdem der Wallfahrtsort Tschenstochau mit seiner berühmten Schwarzen Madonna und das Solidarność-Zentrum in der alten Werft in Danzig, von wo aus die Proteste begannen, die den Kommunismus im Ostblock zu Fall brachten.

Bilder: Bengt Beier und KJ Salzburg 

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