Zeitliche Profess in St. Peter

 

Am Hochfest des heiligen Benedikt, am 21. März, legte Frater Jakob Auer seine Zeitliche Profess ab. Er versprach nach seinem Noviziat für drei Jahre Beständigkeit, klösterlichen Lebenswandel und Gehorsam in der Gemeinschaft von St. Peter.

 

SALZBURG (eds/gg - 23. 3. 2015) / Erzabt Korbinian Birnbacher verwies in seiner Predigt darauf, dass sich die Regel des Hl. Benedikt durch kluges Maßhalten, durch grundsätzliche Ordnung des täglichen Lebens und durch waches und demütiges Ausgerichtet-Sein auf Gottes Wort und Weisung auszeichne. Die mönchische Berufung sei eine Berufung zur Entweltlichung, was allerdings nicht eine romantische Weltflucht oder ein finsteres Asketentum meine. Entsagt werde nicht der Welt als Schöpfung, sondern einer gottvergessenen Betriebsamkeit. Er ermunterte Frater Jakob seine Ordensberufung prophetisch, glaubwürdig und kohärent zu leben und dabei auf den Herrn zu vertrauen.

Die Erklärung der Bereitschaft zum klösterlichen Leben und die anschließende Unterzeichnung der Professurkunde beendeten den eigentlichen Professritus.  Fr. Jakob Auer stammt aus der Pfarre Elsbethen und wuchs dort mit drei Geschwistern auf. Im Herbst 2013 trat er in das Kloster St. Peter ein und wurde 2014 eingekleidet.

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