Zukunft der Amazonas-Kirche

 

Sr. Aline Silva dos Santos aus der bolivianischen Partnerdiözese San Ignacio de Velasco in St. Virgil

 

SALZBURG (eds-15.7.2019) / Das Amazonasgebiet hat eine besondere weltweite Bedeutung. Neun Länder haben Anteil an diesem Ökosystem. Die Pastoral ist in dieser Gegend sehr herausfordernd: große Entfernungen, wenige Priester, die Feier der Eucharistie als seltenes „Ereignis“. Dazu kommt: der Lebensraum vieler indigener Völker ist durch ökonomische Interessen und Umweltverschmutzung bedroht. Die katholische Kirche bereitet sich gerade auf eine Sondersynode zu Amazonien vor, die im Oktober in Rom stattfindet. Das Thema: neue Wege für die Kirche und für eine ganzheitliche Ökologie. Was für das Amazonasgebiet beispielhaft durchbuchstabiert wird, wird auch Auswirkungen auf die gesamte weltweite Kirche haben. 

Partnerdiözese San Ignacio de Velasco bei der Amazonassynode

Direkt betroffen ist Salzburgs Partnerdiözese San Ignacio de Velasco in Bolivien. Hier läuft die Vorbereitung auf die Synode auf Hochtouren. Sr. Aline Silva dos Santos ist die Diözesanverantwortliche für diesen Prozess. Das Referat Weltkirche der Erzdiözese und St. Virgil haben sie nach Salzburg eingeladen. In Kürze berichtet Sr. Aline im Bildungszentrum über ihre Arbeit und Erfahrungen.

Tipp: „Die Zukunft der Kirche im Amazonas“ , Montag, 22. Juli, 19.30 Uhr, mit Referentin Sr. Aline Silva dos Santos, Bolivien. Der Vortrag wird aus dem Spanischen übersetzt. Kein Beitrag!

Foto: Sr. Aline Silva dos Santos aus der bolivianischen Partnerdiözese San Ignacio de Velasco spricht am 22. Juli in St. Virgil, Salzburg.

Foto: eds/privat

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