Drehscheibe 89

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Drehscheibe 89 - 9. Jg; 9/2017
Mail: referat@weltkirche.kirchen.net; Tel.: 0662/8047-7610 - http://www.kirchen.net/weltkirche/
Weltkirchliche News
aus der Erzdiözese Salzburg
Drehscheibe
Nr. 89
Liebe Engagierte in der Weltkirche und für die Weltkirche!
zuerst wünsche ich Ihnen / Euch noch schöne adventliche Tage und dann ein gesegnetes Weihnachts-
fest sowie alles Gute für das neue Jahr 2018. Bei dieser Gelegenheit bedanke ich mich für Ihr / Euer
weltkirchliches Engagement.
Schon heute möchte ich auf zwei Veranstaltungen im Jahr 2018 hinweisen:
am 24. Februar 2018 findet von 10:00 bis 17:00 Uhr das Weltkirche-Seminar in St. Virgil statt.
Das Thema ist: weltkirchliche Arbeit in der Einen Welt. Hauptreferent ist Dr. Michael Meyer.
Zusammen mit dem Umweltreferenten werde ich 2018 in allen Regionen unserer Erzdiözese Ver-
netzungstreffen zu Bewahrung der Schöpfung und Weltkirche anbieten. Wir beginnen mit der
Stadt Salzburg, dem Flachgau und dem Tennengau: Mo, 15.1. in Thalgau *** Fr, 19.1. in Kösten-
dorf *** Mo, 22.1. in Salzburg-Morzg *** Do, 25.1. in St. Georgen *** Mo, 29.1. in Elixhausen ***
Do, 1.2. in Kuchl. Die Treffen sind jeweils um 19.30 Uhr im jeweiligen Pfarrzentrum. (Es ist natür-
lich sinnvoll, am Vernetzungstreffen im eigenen Dekanat teilzunehmen. Es spricht aber auch
nichts dagegen, zu einem anderen Treffen zu fahren, wenn dieser Termin günstiger fällt.)
Herzliche Grüße und alles Gute,
Veranstaltungen:
12. – 25. Juli 2018
Korea: wo sich Hightech und Spiritualität treffen
Reisenach Daegu, Busan, Seoul, Südkorea
Preis: € 1.295,-
Kontakt: kj@jugend.kirchen.net
mehr Infos und Anmeldung https://www.katholische-jugend.at/salzburg/Veranstaltung/
korea2018/
Sa, 6. Jänner 2018, 10:00 Uhr
Tag der Diözesanpartnerschaften
Eucharistiefeier mit Erzbischof Franz Lackner
Dom, Salzburg
mehr Infos: referat@weltkirche.kirchen.net
Do, 11. Jänner 2018, 19:00 Uhr
Palmölproduktion– Fluch und Segen
Global Space Malaysia: Vortrag mit Diskussion
Referentin: Aryunni Abu Bakr (Malaysia/Salzburg); Vortrag in Englisch
Ort: AAI, Clubraum (EG), Salzburg
mehr Infos: www.aai-salzburg.at
18. Dezember 2017
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Mail: referat@weltkirche.kirchen.net; Tel.: 0662/8047-7610 - http://www.kirchen.net/weltkirche/
Vernetzungstreffen zu Bewahrung der Schöpfung und Weltkirche
Mo, 15. Jänner 2018, 19:30 Uhr
Ort: Pfarre Thalgau, Pfarrzentrum, Pfarrhofallee 7
Fr, 19. Jänner 2018, 19:30 Uhr
Ort: Pfarre Köstendorf, Am Dechanthof 1
Mo, 22. Jänner 2018, 19:30 Uhr
Ort: Pfarre Salzburg-Morzg, Pfarrzentrum, M. Thierweg 2
Do, 25. Jänner 2018, 19:30 Uhr
Ort: Pfarre St. Georgen, Pfarrhofstr. 1
Mo, 29. Jänner 2018, 19:30 Uhr
Ort: Pfarre Elixhausen, Pfarrweg 1
Do, 1. Februar 2018, 19:30 Uhr
Ort: Pfarre Kuchl, Pfarrzentrum, Markt 1
Mo, 15. Jänner 2018, 19:00 Uhr
Indien – Reisebericht/MSC
Gesprächsabend
Referent: Mathieu Lobingo, Leiter des Bondeko
Ort: Bondeko - Ort der Begegnung für Eine Welt, Salzburg
mehr Infos: www.bondeko.org
Fr, 19. Jänner 2018, ab 18:00 Uhr
MissionarIn auf Zeit – Info-/Orientierungswochenende
Ort: Jugendhaus steyleWelt, Bischofshofen
mehr Infos: http://www.ssps.at/missionarin-auf-zeit.html
Do, 25. Jänner 2018, 14:00 – 17:00 Uhr
Ökumenischer Weltgebetstag 2018
Vorbereitungstreffen
Referentinnen: Veronika Braun, Elisabeth Thurner und Tania Zawadil
Ort: Tagungshaus, Seminarraum 1, Brixentaler Str. 5, 6300 Wörgl
Mehr Infos: www.weltgebetstag.at oder www.kirchen.net/kfb
Vorausschau:
Sa, 24. Februar 2018, 10:00 - 17:00 Uhr
Weltkirchliche Arbeit in der Einen Welt
Weltkirche-Seminar
Hauptreferent: Dr. Michael Meyer
Ort: Bildungszentrum St. Virgil, Ernst-Grein-Str. 14, Salzburg
Anmeldung: St. Virgil, anmeldung@virgil.at
Veranstaltungsnummer: 18-0288
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Drehscheibe 89 - 9. Jg; 9/2017
Mail: referat@weltkirche.kirchen.net; Tel.: 0662/8047-7610 - http://www.kirchen.net/weltkirche/
Infos:
Papst: Klimawandel leugnen ist „pervers“
Papst Franziskus hat einen Appell an die Teilnehmer des UN-Klimagipfels gerichtet:
Der Klimawandel sei „eines der besorgniserregendsten Phänomene“. Das Leugnen
dieser Tatsache sei pervers und könne den Dialog über die Zukunft des Planeten zer-
stören. „Vier perverse Verhaltensweisen“, nämlich Abstreiten, Gleichgültigkeit, Resig-
nation sowie Vertrauen in unangemessenen Lösungen nennt Papst Franziskus in einer
Botschaft an die Teilnehmer des 23. UN-Klimagipfels (COP23) in Bonn.
mehr Infos: http://religion.orf.at/ (KAP/16.11.2017)
Papstgebet für den Frieden in Südsudan und Kongo
Hinreisen konnte er (bislang) nicht, das lassen die Unruhen und die unstabile Lage
nicht zu. Aber Papst Franziskus hat trotzdem eine Art und Weise gefunden, an den
Südsudan und an den Kongo zu erinnern: mit einer ungewöhnlichen Friedensliturgie im
Petersdom. „Möge der Auferstandene die Mauern der Feindschaft niederreißen, die die
Menschen im Südsudan und in der Demokratischen Republik Kongo untereinander
trennen“, betete der Papst. … „Steh den Frauen bei, die in Kriegsgebieten und in jedem
Teil der Welt zu Opfern von Gewalt werden! Rette die Kinder, die unter Konflikten lei-
den, mit denen sie nichts zu tun haben, aber welche ihnen die Kindheit und manchmal
auch das Leben rauben! Wieviel Scheinheiligkeit (gibt es doch), wenn die Massaker an
Frauen und Kindern verschwiegen oder geleugnet werden! Hier zeigt der Krieg sein
furchtbarstes Gesicht.“
mehr Infos: http://de.radiovaticana.va/ (rv 23.11.2017 sk)
Papst für Mitgefühl, Weitsicht und Mut bei Aufnahme von Migranten
Papst Franziskus wirbt für einen "Blick des Vertrauens" auf die globalen Migrationsbe-
wegungen. Sie seien eine Gelegenheit, eine friedvolle Zukunft aufzubauen, schreibt er
in seiner Botschaft zum Weltfriedenstag 2018. Von Regierenden verlangte er, die Auf-
nahmepolitik "auf ein Höchstmaß" auszuweiten, "soweit es das wahre Wohl ihrer Ge-
meinschaft zulässt". Der katholische Weltfriedenstag wird jeweils am 1. Jänner began-
gen. Als Hauptursache von Vertreibung und Migration beklagt der Papst bewaffnete
Konflikte und andere Formen organisierter Gewalt. Das neue Jahrhundert habe gegen-
über dem vergangenen "noch keine wirkliche Wende gebracht". Motive für Migration
seien aber auch die Hoffnung auf ein besseres Leben und die Flucht vor Armut oder
den Folgen von Umweltzerstörung, einschließlich dem Wunsch, sich mit seiner Familie
zu vereinen oder Arbeit zu finden. "Wer diese Rechte nicht besitzt, lebt nicht in Frie-
den", so der Papst.
mehr: https://www.kathpress.at/ (24.11.2017, Vatikanstadt, 24.11.2017 (KAP))
Bolivien: Gericht erlaubt erneute Wiederwahl von Präsident Morales
Das Verfassungsgericht interpretiert die Verfassung neu und ermöglicht Präsident Evo
Morales eine weitere Kandidatur. Das Volk hatte das zuvor anders gesehen.
Das bolivianische Verfassungsgericht hat den Weg frei gemacht: Der Sozialist Evo Mo-
rales kann 2019 für eine vierte Amtszeit kandidieren. Zur Begründung erklärte das Ge-
richt in La Paz, das Recht, sich frei um ein Amt zu bewerben, wiege stärker als die von
der Verfassung gesetzte Grenze.
mehr Infos: http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/ (Deutsche Welle, fab/jj (dpa, afp))
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Drehscheibe 89 - 9. Jg; 9/2017
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Kongo: Bischöfe fordern von Präsident Kabila Amtsverzicht
In einer am Anschluss an ihre außerordentliche Versammlung veröffentlichten Bot-
schaft fordern die Bischöfe der Demokratischen Republik Kongo, dass Präsident Jo-
seph Kabila eine formelle Verpflichtung eingeht, sich nicht an den Präsidentschafts-
wahlen vom 23. Dezember 2018 zu beteiligen. Im Mittelpunkt der Versammlung der
Bischöfe stand die schwere politische Krise des Landes. „Wir hoffen, dass man er-
kennt, dass die Bürger des Landes der wichtigste Souverän sind und dass der Zeitplan
für die Wahlen eingehalten werden muss." Die Bevölkerung müsse sich auch in der
Krise gewaltfrei verhalten, so die Bischöfe.
mehr Infos: http://de.radiovaticana.va/ (fides 29.11.2017 mg)
Kongo: Kirche ruft zu Protesten auf
Die katholische Kirche will Präsident Joseph Kabila mit einer Lärmoffensive zum Rück-
tritt mahnen. Die Bischofskonferenz rief Geistliche landesweit auf, ab diesen Donners-
tag (14.12.) jede Woche um 21.00 Uhr die Kirchenglocken eine Viertelstunde lang zu
läuten. Hupen, Trillerpfeifen, Vuvuzelas und Töpfe sollen zusätzlichen Lärm erzeugen.
Kabila weigert sich seit Dezember 2016 abzutreten und Neuwahlen zuzulassen. An-
fang November teilte die nationale Wahlkommission mit, dass die Wahlen nun doch
erst am 23. Dezember 2018 stattfinden werden. Oppositionspolitiker sehen darin eine
Strategie Kabilas, auf Zeit zu spielen. Kabila steht seit fast 17 Jahren an der Spitze
des zweitgrößten afrikanischen Flächenstaates. Nach zwei Amtszeiten darf er gemäß
der Verfassung nicht mehr als Präsident kandidieren.
mehr Infos: http://de.radiovaticana.va/ (REUTERS 13.12.2017 sh)
Tipp:
Erwin Kräutler
Als Gott einer von uns wurde
Gedanken zur Weihnachtsbotschaft
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