Stadtteil:RADIO Itzling - Community Radio zum Mitmachen

Stadtteilradio Itzling und Elisabethvorstadt:
Das Stadtteilradio aus Itzling ist ein Mitmachradio zum selbst gestalten. Interviews aufnehmen, Musikwünschen notieren – ans Mikrofon und los geht’s!

Themen, die aus dem Stadtteil kommen und zeigen, was sich hier tut, sind gefragt. Ob Kunst aus dem Stadtteil, wie Lesungen aus dem ABZ von Astrid Fürhapter-Royer (Schauspielerin) oder Texte von Dagmar Unterrainer (Autorin) oder Informationen über die neuesten Projekte wie Foodsharing im ABZ oder die Antidiskriminierungsstelle der Stadt Salzburg, die Inhalte der Sendeleiste zeigen, wie aktiv und vielfältig der Stadtteil ist.

Die Sendeleiste bindet Bewohner*innen in vielfältiger Form ein und präsentiert die Stimmen des Stadtteils. Das Stadtteilradio Itzling wird jeden 1. Freitag von 17.00-17.30 auf der Frequenz der Radiofabrik zu hören und am darauffolgenden Dienstag um 7:00 wiederholt – für die Frühaufsteher*innen unter uns.

 

 

Stadtteil:GARTEN Itzling - interkulturell & gemeinschaftlich

Mitten in einem dicht besiedelten Gebiet, von den verkehrsreichen Straßen durch Häuser abgeschottet findet man den Interkulturellen Stadtteilgarten Itzling: ein Gemeinschaftsgarten, in dem kulturelle Vielfalt gelebt wird. Der Garten bietet 30 Beete, in denen rund 50 Menschen von jung bis alt und unterschiedlichster Herkunft gemeinsam gärtnern, sich gegenseitig unterstützen und sich rege austauschen.

Neben monatlichen Gartensitzungen für Abstimmung und Austausch gibt es auch mehrere Arbeitsgruppen, die die Verantwortlichkeiten unter den Gärtner*innen aufteilen. Die Gruppen treffen sich selbstständig und organisieren sich mit Hilfe der Koordinatorin selbst.

Gemeinsam wurde eine biodiverse Blumenwiese angelegt, neue Pflanzen für ein schattiges Gemeinschaftsbeet gefunden und freie Beete vergeben. Im Sommer startet wieder der Gartenstammtisch und wir können barfuß mit Tee in der Hand die Sonne genießen.

 

Stadtteil:UMWELT - Nachhaltigkeit im Alltag -Workshops, Tauschbörsen & Kreativangebote

Wie vermeidet man Plastik? Welche Alternativen gibt es? Wir fragen uns regelmäßig, was wir gegen verschmutzte Wiesen tun können und stellen Duschgel, Seifen und Putzmittel aus biologisch abbaubaren Zutaten wie Zitronen, Essig, Orangen und Natron her.

Veränderung ist für viele umständlich und anstrengend. Wir versuchen eine Begleiterin zu sein und den Kontakt zu alternativen Möglichkeiten zu vereinfachen. Wichtig ist die soziale Komponente, die zum Beispiel beim gemeinsamen Müllsammeln am Spielplatz Schopperstraße die Arbeit zur lustigen Partie werden lässt!

Bei unseren Kindersachenbörsen und Tauschmärkten können wir gebrauchte und gut erhaltene Sachen wiederverwenden. Die Möglichkeit, die eigenen verwendeten Dinge einer neuen Bestimmung zuzuführen ist nachhaltig und wirksam. Nicht alles muss nagelneu sein, um Freude zu machen!

Stadtteil:KÜCHE - gemeinsam Kochen, Gemeinschaft erleben

Das ABZ mit seiner großen Küche bietet sich für gemeinsames Kochen an. Hier kann die Arbeit aufgeteilt werden und trotzdem hat jede*r genug Platz. Das Gemüse aus dem Gemeinschaftsbeet im Stadtteil:GARTEN zu ernten und in vielfältiger Weise zuzubereiten, dazu sind die Bewohner*innen Itzlings herzliche eingeladen. Interkulturelle Kochtage und Kontakt zwischen den Menschen stehen im Mittelpunkt. Wir freuen uns über gefüllte Zucchini von Erika und über Sarma von Esma!

Wer kochen möchte, kann sich gerne bei uns melden.

Gemeinschaft und Nachbarschaft – das Jahresthema 2022 – wird vor allem hier gelebt und auch geliebt. Gemeinsam kochen, gemeinsam essen und dabei zusammenwachsen.

 

Stadtteil:ESSEN - zweite Chance für Lebensmittel im ABZ – Haus der Möglichkeiten

Eigentlich wissen wir über den Überfluss in unserer Gesellschaft schon lange Bescheid. Das Jahresthema 2021 – Nachhaltigkeit im Alltag - hat uns dazu animiert, nun aktiv gegen die Lebensmittelverschwendung vorzugehen. Wir haben den offenen Kühlschrank im ABZ gegründet.

Gerettetes Essen wird im offenen Kühlschrank zum Mitnehmen angeboten. Jeden Donnerstag werden viele noch immer gute Lebensmittel geliefert. Bewohner*innen bringen Gemüse, Obst und Gebäck, das eine zweite Chance verdient hat.

Der Grundsatz ist: Nachhaltigkeit geht vor! Das bedeutet, jede*r darf und soll sich etwas mitnehmen. Wichtig ist, dass die Lebensmittel verwendet werden.

Sollte trotzdem etwas übrigbleiben, wird aus altem Brot Semmelbrösel oder Knödelbrot hergestellt und Hühner und Ziegen freuen sich über einen tollen Snack.