Erzbischof-Rohracher-Studienfonds

Der Studienfonds wurde im Jahr 1972 von Erzbischof Dr. Eduard Macheiner errichtet. Zweck des Fonds ist die Durchführung von Forschungsaufgaben auf dem Gebiet der Kirchengeschichte, des Kirchenrechts, der Kunst- und Musikgeschichte sowie von Forschungsarbeiten, die zur Bewältigung pastoraler Aufgaben der Erzdiözese dienen.

Der Fonds vergibt in der Regel alle drei Jahre Förderungspreise für bemerkenswerte und thematisch mit der Erzdiözese Salzburg in Verbindung stehende Arbeiten aus den oben angeführten Fachgebieten.

Protektor: Erzbischof Dr. Franz Lackner OFM

Geschäftsführer: Dr. Thomas Mitterecker

Adresse:
Erzbischof-Rohracher-Studienfonds c/o Archiv der Erzdiözese Salzburg
Kapitelplatz 3, A-5020 Salzburg

Tel.: +43 (0)662 8047-1500;
Fax: +43 (0)662 8047-51500
E-mail: thomas.mitterecker@archiv.kirchen.net

 

 

 

Verleihung der Förderpreise 2019

Am 3. Dezember überreichte Erzbischof Franz Lackner die Förderungspreise des Erzbischof-Rohracher-Studienfonds 2019.
Fünf Wissenschaftler und eine Wissenschaftlerin wurden dieses Jahr für ihre Arbeiten ausgezeichnet. Vergeben wurden diesmal fünf erste Preise und ein dritter Preis.

Mit einem ersten Platz wurden ausgezeichnet:
- Till Reininghaus für seine Arbeit über die Mozart-Familie und über den Dommusikverein und das Mozarteum Salzburg. Reininghaus   ist Lektor und Assistent der Bereichsleitung bei der Digitalen Mozart-Edition der Internationalen Stiftung Mozarteum.
- Ernst Hintermaier (ehemaliger Leiter des Archivs der Erzdiözese Salzburg, Experte für Salzburger Kirchenmusikforschung), Eva Neumayr (Leiterin der Musiksammlung des Archivs der Erzdiözese Salzburg, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Internationalen Stiftung Mozarteum, sowie Lehrbeauftragte an der Universität Mozarteum und der Universität Salzburg) und Lars Laubhold (Universitätsprofessor mit den Schwerpunkten Interpretationsforschung und Instrumentenkunde an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz) für ihre gemeinsame Forschungspublikation über den Musikalienbestand des 17. bis 19. Jahrhunderts im Salzburger Domarchiv.
- Roland Kerschbaum für seine Dissertation zur Kirchenkunst des 19. Jahrhunderts in der Erzdiözese Salzburg. Er ist Universitätslektor und Mitarbeiter des Fachbereichs für Bibelwissenschaft und Kirchengeschichte der Universität Salzburg, Pfarrer von Elsbethen und Diözesankonservator.


Den dritten Platz erhielt der Salzburger Kirchenrechtler Andreas Graßmann für seine Studie über den Salzburger Kanonisten, Schriftseller und Seelsorger Josef Anton Schöpf.


Alle drei Jahre vergibt der Erzbischof-Rohracher-Studienfonds die Förderungspreise für bemerkenswerte und thematisch mit der Erzdiözese Salzburg in Verbindung stehende Arbeiten aus den Bereichen Kirchengeschichte, Kirchenrecht, Kunst- und Musikgeschichte sowie Forschungsarbeiten, die zur Bewältigung pastoraler Aufgaben der Erzdiözese dienen.


Laudatio Univ.-Prof. Dr. Dietmar Winkler (pdf)

Dankesrede Dr. Eva Neumayr (pdf)

 

 

 

Bisher erschienene Publikationen

(= Schriftenreihe des Erzbischof-Rohracher-Studienfonds):


Band 1: In Memoriam Andreas Rohracher. Reden und Artikel über das Leben und Wirken des Salzburger Erzbischofs, hg. v. Hans Spatzenegger (Salzburg 1977).

Band 2: Servus Jesu Christi. Gedenkschrift zum 100. Geburtstag von Erzbischof Andreas Rohracher. Gedenkgottesdienst und Festakt, hg. v. Ernst Hintermaier (Salzburg 1992).

Band 3: Peter Schernthaner, Andreas Rohracher. Erzbischof von Salzburg im Dritten Reich (Salzburg 1994).

Band 4: Rupert Klieber, Bruderschaften und Liebesbünde nach Trient. Ihr Totendienst, Zuspruch und Stellenwert im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben am Beispiel Salzburg 1600-1950 (Frankfurt a. M. u. a. 1999).

Band 5: Gnade und Recht. Beiträge aus Ethik, Moraltheologie und Kirchenrecht. Festschrift für Gerhard Holotik zur Vollendung des 60. Lebensjahres, hg. v. Stephan Haering (Frankfurt a. M. u. a. 1999).

Band 6: Peter Unkelbach, Augustin Gruber (1763–1835). Katechet, Staatsbeamter, Bischof und Metropolit im josephinischen Österreich (Salzburg u. a.1999).

Band 7: Erzbischof Andreas Rohracher. Krieg, Wiederaufbau, Konzil, hg. v. Ernst Hintermaier, Alfred Rinnerthaler und Hans Spatzenegger (Salzburg 2010).