PfarrhelferIn

Frauen und Männer, die in Pfarrgemeinden ohne hauptamtlichen Seelsorger vor Ort als Bezugspersonen eingesetzt werden, werden PfarrhelferIn genannt. Im Unterschied zu den PastoralassistentInnen oder PfarrassistentInnen verfügen die PfarrhelferInnen über keine fachspezifische theologische Ausbildung.



PfarrhelferInnen sorgen sich hauptsächlich um die Organisation des Pfarrlebens (Koordinierung der Dienste, Kontaktnahme zum Priester, Informationsdienst etc.). Je nach ihren zeitlichen und persönlichen Möglichkeiten und den Notwendigkeiten in der Pfarre kommen ihnen auch bestimmte Aufgaben in der Verwaltung zu. Ihre Kompetenzen werden in einer Aufgabenbeschreibung festgehalten. 

 

Voraussetzungen:

  • breite Akzeptanz in der Pfarre
  • Vorschlag durch den zuständigen Pfarrer und den Pfarrgemeinderat
  • „gesunde“ Spiritualität
  • Absolvierung des diözesanen Ausbildungskurses für diesen Personenkreis

 

Anstellungsmodus:

PfarrhelferInnen werden von der Pfarre angestellt. Die Anstellung ist zeitlich befristet. Die PfarrhelferInnen üben ihren Dienst in kleineren Pfarren ehrenamtlich aus. Regiekosten werden abgegolten. In größeren Pfarrgemeinden ist auch eine geringfügige Beschäftigung oder eine Teilzeitanstellung möglich.